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Beim Essen wird leider auch oft vergessen, da
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Beim Joggen kann man die landschaft auch gar
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Mit der 5-Elemente-Küche hatte ich mich bis j
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Moni:
Wenn man dann noch bedenkt, dass die DGE (Deu
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:
Hi there might I reference some of the insigh
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"Ich bin Häuptling immer-müde", erklärte ich meinem Chef, als ich versuchte, wieder zu arbeiten. Der Versuch ging nach 10 Wochen daneben...

Inzwischen entpuppten sich die "Nebenwirkungen, kann man nix machen" als Nebennierenschwäche (was die Ärzte nicht glauben wollen), die von der Fachärztin bestätigte Hausstaubmilbenallergie ist eine Histaminintoleranz, und mal sehen, was noch so an Überraschungen kommt.

Geduld ist gefragt, Zeitmanagement und eine Idee, wie sich auf ehrliche Art und Weise bei 20 % Leistung Geld verdienen läßt.


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Die BLW´s
11.8.2011-13:57

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Tag: Anti-Mastgans

Eine Frage des Geldes

Da wollte ich dieses Jahr meine guten Vorsätze auf die Bereiche Ordnung und solide Finanzwirtschaft beschränken (da herrscht auch ausreichend Verbesserungspotential) und die Sache mit der Waage locker angehen lassen - bis zum Sommer ist die Weihnachtsspeckfalte mit bißchen Glück von selber verschwunden.
Jetzt kam ungeplant eine Motivationshilfe in Form von 70 € dazu:
Da unser Weihnachtsreiten so quasi an einem der letzten richtigen Wintertage Anfang Dezember stattfand, netterweise bei Schneesturm, wußte ich danach buchstäblich, was das Wort "arschkalt" bedeutet. Und wollte bitte auch so eine tolle Softshell-Winterreithose haben.
Dummerweise kosten die meistens um die 130 €, ich bin aber stur und möchte im zweistelligen Bereich bleiben.
Nach einem Google-Marathon hatte ich dann ein Angebot für 90 € gefunden, mußte das Beinkleid aber wieder zurückschicken, weil die Leibhöhe absolut nicht paßte und der Bund nicht auf der Taille, sondern am Popoäquator endete - guter Witz.
Lang lebe Amazon und ihre Datenerfassungsfreude (da fällt mir grade ein Spruch aus der heute-Show ein: "Um Gottes Willen, Facebook blendet Werbung ein, die mich auch interessiert, natürlch muß man sich dagegen wehren!"), ein paar Tage später kam eine Mail mit Reithosenangeboten, und ich erbeutete prompt ein Restpostenobjekt für 56 €. War halt nur noch in einer Farbe und einer Größe da.
Am Freitag kam das Teil, gutes Material, mein Heck paßte auch vollständig rein, nur als ich sie schließen wollte, ergab sich da eine Lücke, auf die exakt ein "Lindt-Schokolade 50% reduziert"-Etikett gepaßt hätte.
(dank High-Tech-Material wäre sie auch zugegangen. Aber das wäre weder bequem noch sinnvoll).
Zu dem Preis eine Nummer Größer gibt´s nix - also wurde das Gewissen befragt und befunden, die Ersparnis ist mir ein bißchen solider Lebenswandel wert. Ich hoffe nur, der Wettergott ist kooperativ und die zweistelligen Minusgrade lassen sich noch ein bißchen Zeit.

Spottdrossel 06.01.2013, 17.42 | (0/0) Kommentare | PL

Wurzeliges Wintersüppchen

Diesmal nicht ganz so "fast", aber es sind auch keine küchenmäßigen Meisterleistungen erforderlich.
Für 1 Person braucht man
1 Ecke des armen, gemeuchelten Knollenselleries (Suppengrün)
2 Pastinaken
1 Stange Lauch
Pülverchen für 1/2 l Gemüsebrühe
Butaris zum Anbraten (so chemisches Ersatzzeugs gibt´s bei mir nicht)

Die Sellerieecke wird geschält, der Kompost bei Sittich oder Huhn abgeliefert (sofern vorhanden), und klein gewürfelt.
Im Suppentopf des Vertrauens mit einem Klecks Butaris auf dem Herd parken, Temperatur so wählen, daß der Sellerie schön gemütlich goldbraun gebraten wird.
Wenn es auf einmal nicht mehr "gesund" sondern "lecker" riecht, ist alles im grünen Bereich.
Während der Sellerie brutzelt, die Pastinaken schälen, die Schalen beim am Gitter klebenden Vogel abliefern und die Pastinaken in dicke Scheiben schneiden; ab damit in den Topf zum mitbraten.
Lauch waschen (das ist eigentlich der Teil, der am ehesten in Arbeit ausartet), zwischendurch den Berg Pastinakenscheiben paarmal umrühren, Lauch in einigermaßen handliche Stücke zerteilen; das muß nicht schön aussehen, für Schönheit sorgt später der Mixer.
Lauchstücke auf das gebratene Wurzelgemüse kippen, Gemüsebrühe dazu und gemütlich vor sich hinköcheln lassen.
Wer wetterbedingt Glückshormone oder Cholesterin braucht, schnipselt in der Zeit eine halbe Cabanossi (am besten in Halbmonde, sonst werden die Scheiben in der Pfanne zu Ufos) und erklärt dem unverschämten Küchengeier, daß man seine Erklärung, Sittiche würden in Neuseeland regelmäßig Cabanossi essen, für reichlich unglaubwürdig hält und er deswegen mit der Pastinake auskommen muß.
Die Wurst anbraten, wenn der Lauch weich ist, die Suppe mit dem Zauberstab pürieren. Sahne oder sowas muß hier nicht rein, die Pastinaken machen die Suppe wunderbar cremig.
Wenn noch ein Rest Naturreis vom Vortag da ist: rein damit, dann wird die Suppe nicht ganz so "zahnlos".
Ich würze mit einem Klecks grünem Thai-Curry, das macht die Suppe spannender, man könnte sie natürlich auch "deutsch" nach Oma-Art abschmecken.
Auf dem Teller dann jeweils ein paar Cabanossischeiben als (Neudeutsch) "Topping" auf der Suppe verteilen - Guten Appetit!

Spottdrossel 16.11.2012, 17.43 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Neues Thema

Rezepte aus Büchern werde ich hier natürlich vorsichtshalber nicht reinstellen, aber Eigenkreationen oder gelungene Kombinationen aus gekauften Einzelkomponenten werden hier ab und zu auftauchen.
Und bevor es Mißverständnisse gibt: bei mir hat sich das Reduzieren von "bösen" Kohlenhydraten bewährt, wer sich also vor Butaris und Cabanossi fürchtet, wird hier kaum fündig werden. Andererseits herrscht grade beim Begriff" KH-arm" viel Verwirrung, die einen denken, man frißt den ganzen Tag fette Steaks mit Majo (klar, KÖNNTE gehen, da würde mir aber schlecht werden), die anderen fürchten eine Spaßbremsendiät mit trockenem Putenbrustfilet.
Inzwischen habe ich einen ziemlich alltagstauglichen Mittelweg gefunden (dazu gehört auch, daß man Schokolade bevorzugt mittags ißt, weil´s dann die Waage nicht sieht), dabei hat sich natürlich auch schon eine Auswahl an "Nieten" herauskristallisiert: an einem Rezept für Quark-Linsen-Puffer bin ich jetzt zweimal gescheitert (oder, vornehm ausgedrückt: die Hühner waren über das Ergebnis deutlich entzückter als ich), inzwischen ist das Rezept im Kochbuch mit einem entsprechendem Warnhinweis versehen worden.
Ich esse grundsätzlich nur, was mir schmeckt, und wenn die Waage dadurch entwas gemächlicher reagiert, ist mir das auch wurscht. Je langsamer, desto weniger Risiko für böse Jojos aller Art.
Und hier mein "Fast-Food"-Tip Nr. 1, für Zeiten, wo man weder Zeit noch Lust hat, sich lange an den Herd zu stellen:
1 Kochbeutel Naturreis (das 8 Minuten-Dings).
1 Iglo-Schlemmerfilet "Thai Curry".
Ich hatte die Sorte eigentlich nur getestet, weil meine geheiligte, fetttriefende Lieblingssorte (die war für Sündenfälle, mit Pellkartöffelchen) verschwunden bzw. gegen was weniger Tolles ersetzt worden war.
Vorsichtshalber hatte ich schon Gewürze parat gestellt, weil Fertigfraß ja gerne zu "leise" gewürzt ist, aber es war perfekt, nachdem der halbe Fisch gefuttert war, fing die Nase chilibedingt an zu laufen.
Vor 10 Jahren hatte ich eine Baustelle in der Nähe von Karlsruhe, und in einem Kaff bin ich über eine ziemlich zwielichtige Spelunke gestolpert. Die klassische Kombination, alter, deutscher Mann und jüngere Thai-Frau, man fragt sich automatisch, ob die freiwillig oder aus dem Katalog hier ist.
Dieses Rätsel konnte ich nicht lösen, aber gekocht hat sie göttlich.
Das war meine erste Begegnung mit der Thaiküche, und danach war ich bei diversen anderen Gaststätten nie so zufrieden.
Peinlicherweise hat der Fertigfraß von den Gewürzen und der Konsistenz der Soße her "richtig" geschmeckt (bevor jetzt Verdächtigungen kommen, ich hatte die Dame in der Küche Gemüse hacken gehört).
Zumindest im Winter ist das jetzt meine Geheimwaffe, man ist danach satt und glücklich und Preis/Leistung ist auf jeden Fall besser als McD oder Imbißbude.

Spottdrossel 14.11.2012, 20.19 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Buch: Eßt endlich normal!

Die nette Nachbarin hat mich wieder mit Lesefutter versorgt. Dabei war das "Anti-Diätbuch: Eßt endlich normal!" was mir natürlich schon durch den Grinseapfel vornedrauf gut gefallen hat.
Der Inhalt läßt sich zusammenfassen mit "traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast." Der Autor zeigt, wo durch Schätzungen, Absenken von Grenzwerten oder "passend machen" von Ergebnissen plötzlich "alarmierende Anstiege" von Übergewicht und Diabetes produziert wurden, auf daß man an der Bekämpfung dieser dramatischen Verhältnisse fleißig Geld verdienen kann.
Er zeigt, daß "Übergewicht" und "adipös" meistens in einen Topf geworfen und dramatisiert wird, während Untergewicht und Eßstörungen komplett ignoriert werden.
So weit, so interessant.
Spannend fand ich die Abschnitte, wo er auf das natürliche Körpergewicht einging, also darauf, worauf sich der Körper "einpendelt", auch wenn es abseits dämlicher BMI-Werte liegt. Oder, wie Streß, Lichtmangel, Schlafmangel und auch Fernsehen (zumindest "hektische" Actionfilme) über Streßhormone den Körper auf "Notprogramm" programmieren und man vermehrt Fett einlagert.
Auch die "andressierte" Wahrnehmung, was jetzt "dick" ist, wurde abgehandelt (bestes Beispiel sind für mich die Bond-Girls der ersten Stunde, die tatsächlich noch Frauen waren).
Wer also das Gefühl hat, daß er über die Ernährung alleine nicht so ganz weiterkommt, findet hier durchaus Anregungen, wo er noch was ändern könnte.
Zum Ende des Buches hin fragt man sich automatisch "wie macht man´s denn jetzt richtig?" - und da wird es - meiner Ansicht nach- problematisch: während der Autor zu Recht bemägelt, wenn "Übergewicht" und "Fettsucht" in einen Topf geworfen wird, macht er bei dem Begriff "Diät" genau dasselbe.
Diät steht in diesem Buch für hungern, Salatblatt zupfen, Fett hysterisch vermeiden.
Das man damit nicht weit kommt, wissen wir inzwischen.
Und weil er nachweist, daß viele Leute mit Hungerdiäten per Jojo noch schwerer und kränker geworden sind, sehe ich die Gefahr, daß einige Leser nach diesem Buch denken "man kann ja doch nichts machen" und es erst gar nicht versuchen.
Ansätze wie Ernährungsumstellung und "sattessen, aber mit dem richtigen Zeug" werden komplett ignoriert, auch Sport wird als wenig förderlich betrachtet, ohne darauf einzugehen, daß ein gewisses Maß an Bewegung bestimmt nicht schadet, vom erhöhten Grundumsatz mal ganz abgesehen.
Ketzerisch könnte man jetzt sagen, während die Figurfetischisten ständig Zeitschriften mit Diätvorschriften kaufen, hat der Autor hier die perfekte Ausrede für Leute geliefert, die gar nichts tun wollen.
Schade.
Hätte man den Anfangsteil des Buches genommen und wäre dann darauf eingegangen, wie man sich, abseits aller Tabellen und Normen, sein persönliches, gesundes Wohlfühlgewicht schafft, wäre das Buch ein echter Volltreffer. So aber (und wenn man schaut, was der Autor noch alles veröffentlicht hat) hat man den leisen Verdacht, hier soll vor allem eine bisher vernachlässigte Zielgruppe bedient werden.

Spottdrossel 07.09.2012, 17.02 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL

Neue Mühle, neues Glück

Das Austauschmodell hat 500 Gramm Dinkel in etwas über einer Viertelstunde anstandslos durchgeleiert.
Wir vermuten, daß bei dem ersten Ding irgendwas nicht in Ordnung war, da war der Durchsatz auch viel langsamer (weshalb ich heute vorsichtshalber viel zu früh das Spielzeug angeworfen hatte).
Wegen dem Krawall bekommt die Küchenmaschine jetzt einen Fensterplatz im Flur, mal sehen, ob wir damit einen neuen Deko-Trend auslösen...

Spottdrossel 07.09.2012, 11.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Vollkornfortsetzung

Heute kam ein großes Paket, die Getreidemühle für die Küchenmaschine wurde anstandslos umgetauscht. Ich bin zufrieden, auch wenn natürlich mein Vertrauen in das Spielzeug ein bißchen erschüttert ist.
Vielleicht muß so eine Mühle ja wie ein Auto langsam eingefahren werden? Erstmal kleine Portionen für Pfannkuchen oder Pizzateig wären eine Möglichkeit.
Neueste Erfolge mit Dinkel & Honigquark: in einer Woche 1 kg weniger.
Echt faszinierend.
Wenn ich zwischendurch was kauen will oder muß, gibt es eine Handvoll Kürbiskerne, die sind lecker und haben ordentlich Eiweiß.
Gestern gab es experimentelle Notfallküche: so eine Art Dinkel-Carbonara, sah aus wie schonmal gegessen, war aber nicht unlecker.
Alle paar Tage muß ich aber mal "ungesünderes" Frühstück mit langweiligen Haferflocken dazwischenschieben, sonst fange ich noch an zu gackern...

Spottdrossel 05.09.2012, 18.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Müsli, mit besten Empfehlungen...

Gestern wollten wir Laminierfolien kaufen und haben dabei einen neuen Naturkostladen entdeckt - als ich vor zwei Wochen per Internet geforscht hatte, waren sie nicht zu finden, und wir haben eine gefühlte Weltumsegelung zu einem uns bekannten Reformhaus gestartet, um ein paar spannende Gewürze zu bekommen.
Hier hat jetzt ein Sanitätshaus eine Abteilung für Naturkosmetik und Körnchen aller Art drangehängt, und aus dem "nur mal gucken" wurde ein kleiner Rundumschlag, weil ich als erstes das vom herzallerliebsten Schatz gesuchte Sojamehl entdeckte, was im Reformhaus nicht zu kriegen war. Dann noch ein Pott Stevia, und mich lachte ein Schoko-Knuspermüsli an, als Ersatz für das grade aufgebrauchte Vitalis-Zeugs (und Gesundheit hin oder her, man muß ja was haben für Sonn- und Feiertage...).
Daheim dann der Vergleich vom "Kleingedruckten", das Biozeugs hat von allen guten Sachen mehr und Zucker deutlich weniger als Dr. Oetker.
Beim Blick auf die Marke dachte ich mir, das hast Du doch irgendwo schon gehört..?
Und - schau an - es ist genau die Marke, die Charlotte hier schon empfohlen hatte, nur halt die Schokoversion.
Lecker ist es, natürlich nicht billig, aber als kleines Highlight zum Drüberstreuseln ist´s ok - und man finanziert keine dämliche Fernsehwerbung damit.

Spottdrossel 02.09.2012, 11.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Brötchenexperiment

Der erste Testlauf mit der "großen" Getreidemühle war ein Teilerfolg.
Erstmal hatten wir sie zu fein eingestellt, da tat sich nix. Dann war irgendwann der Küchenmaschine warm, also Pause machen.
Im zweiten Durchgang waren wir uns dann weitgehend einig (und ich mit der ganzen Technik auf die Terrasse ausgewandert, weil es einfach saulaut war) und das Mehlhäufchen in der Schüssel wuchs.
Dann auf einmal nicht mehr, und bei näherer Untersuchung hatte sich das Mahlwerk festgefressen und die Welle abgerissen.
Zum Glück hatte ich den Versandkarton noch nicht den Vögelchen zum Zerlegen überlassen.
Mit dem vorhandenen Mehl habe ich dann kleine Kullerbrötchen gebacken, die zwar nicht so elegant aussahen, wie wenn der herzallerliebste Schatz sie gebacken hätte, aber geschmeckt haben sie gut.
Ich hatte sie eingefroren und jeden Tag 1 oder 2 gegessen.
Jetzt sind sie verbraucht, und ich habe keine Mühle.
Als Ausweichlösung wollte ich mal eins von den Schnitzer-Broten testen, aber der einzige gelistete Bäcker sitzt am anderen Ende des Landkreises - war wohl nix.

Spottdrossel 31.08.2012, 11.06 | (4/2) Kommentare (RSS) | PL

Definitiv zu warm...

Der erste Probelauf mit selbstgemachten Brotaufstrichen war lecker - mit Champignons, da die mich im ALDI freundlich angelacht hatten und das eines der wenigen Rezepte war, in dem keine spannende Zutat vorkam, die man nur im Reformhaus bekommt (und unser Reformhaus hier ist irgendwie verschwunden).
Da die Getreidemühle noch unterwegs ist und der arme Paketdienstfahrer vermutlich mangels Klimaanlage inzwischen geschmolzen ist, kam profanes Vollkornknäcke als Unterlage zum Einsatz.
Ansonsten ist hier momentan südländische Arbeitsmoral angesagt, ab und zu nehme ich die Beschwerden der Hühner entgegen, ansonsten: bloß nicht zu viel bewegen, und drei Kreuze, daß ich die Wohnung nach dem Extremsommer 2003 ausgesucht hatte - wir haben hier tatsächlich noch Zimmer mit 23 Grad.

Spottdrossel 20.08.2012, 16.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Körnchen, ich komme!

Nachdem ich ja eine Tüte mit Dinkelkörnchen überreicht bekommen hatte, wollte ich das mit den frisch gemahlenen Frühstückskörnchen mal probieren. In letzter Zeit wurde es sowieso immer nerviger, eine mir genehme Müslimischung zu finden, weil die meisten groß draufschreiben "ohne Rosinen" (ich liebe Rosinen) und stattdessen diese gruseligen, steinharten Bananenstücke reinwerfen.
Mal ehrlich, wer braucht sowas? Wollte ich Banane in meinem Müsli, würde ich eine reinschnippeln, und wollte ich Steine im Essen, wäre ich ein Huhn.
Kaum habe ich also ein Müsli "mit ohne" Banane gefunden und auch noch ohne Haselnüsse (die vertrage ich nur in Toffifee oder Hanuta, aber nicht blanko) und ohne Mengen von komischen, nachgemachten Cornflakes, verschwindet es 3 Einkäufe später spurlos aus dem Regal.
Als ich dann auch noch meine letzte Müslitüte von Schneekoppe näher analysierte (mit Apfelscheiben, die auch Sherlock lecker fand, und Kürbiskernen statt Nuß) und feststellte, daß das eigentlich ein Haufen Geld ist für ein paar Haferflocken mit Beilage und sich eine kleine Getreidemühle nach 4 Monaten amortisiert hätte, wurde dieses drollige Spielzeug bestellt.
Gestern abend schritt ich dann feierlich zur Tat und leierte meine 5 Löffel Körnchen durch. Auf irgendwelchen Vollwert-Internetseiten hatte ich gelesen, man läßt das über Nacht mit Wasser quellen und macht dann einen Schluck Sahne rein, weil Milch zusammen mit Getreide -dank Milchzucker- eine gewisse, unerwünschte Eigendynamik entwickeln würde.
Mit Sahne kann ich leben, aber was mache ich mit meinem heißgeliebten -und momentan nicht zur Diskussion stehenden- Eiskaffee morgens?
Kaffee zu Körnchen scheint laut irgendeinem Forum auch "Teufelswerk" zu sein.
Vielleicht zeitversetzt?
Egal, erstmal die Körnchen picken. Mit ein paar von Sherlock geklauten Rosinen und 5 TK-Erdbeeren war die Sache schon recht genießbar, irgendwie nachsüßen war nicht nötig.
Mümmelnderweise schaue ich aufs Kleingedruckte bei der Sahne: 3,6 g Kohlenhydrate. Moment mal - war das bei der Milch nicht auch was um die 5?
Nee, kann ja nicht sein, wenn die sagen, mit dem Zucker... vermutlich habe ich eine Stelle vor dem Komma falsch abgespeichert.
Später am Kühlschrank, Blick auf die Milchpackung: 4,7 .
Wollen diese Vollwertvögel mich verarschen? Wegen einem Gramm Differenz so einen Aufriß?
Eiskaffee, ich komme... und er mundete vortrefflich und hatte keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen.
Nur frage ich mich, warum da Generationen von Müslimümmlern eine Wissenschaft draus gemacht haben?

Spottdrossel 15.08.2012, 19.44 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL